• Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • 49 (0) 2523/993940

412941 original R K B by RaOfentipps

Damit Sie lange Freude an Ihrem Ofen haben.

Aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes darf nur naturbelassenes, stückiges Holz mit maximal 20 % Restfeuchte verwendet werden. Je niedriger der Wassergehalt im Holz ist, umso höher ist der Heizwert. Das bedeutet: Wertvolle Wärmeenergie wird gewonnen, Kondenswasserbildung und Ablagerungen im Schornstein werden vermieden und die benötigte Brennholzmenge wird reduziert. Konkret heißt das: Das Brennholz muss ein bis zwei Jahre luftig gelagert werden, bevor es im Kachelofen verbrannt werden darf.

Einige häufige Fragen und Tipps haben wir nachfolgend für Sie aufgelistet.

  • Brennholz

    In einen Holzofen darf nur unbehandeltes und trockenes Scheitholz verbrannt werden. Achtung: Imprägnierte und lackierte Hölzer, sowie Abfall entwickeln unkontrolliert giftige und gesundheitsschädigende Dämpfe und Abgase. Haben die Holzscheite über 20 % Wassergehalt, so sinkt nicht nur der Heizwert sondern ihr Holzofen wird zum „Stinker“ und sorgt für verrußte Scheiben, Ablagerungen im Schornstein und zu Nachbarschaftsbelästigung. Es können bei Feuerrung von naßem Holz gefährliche Schwelbrände entstehen. Zu naßes Holz erzeugt Kondeswasser, welches sich im Rauchrohr ablagert und als „schwarze Brühe“ auslaufen kann. Als Faustregel gilt: das Brennholz in kleine Scheite spalten, aufrichten und 2 Jahre luftgetrocknet unter Dach lagern. Noch mehr Freude hat der, welcher sein Ofenholz 3 bis 5 Tage vorher neben dem Ofen aufrichtet. Dann ist es „zundertrocken“ und hat den höchsten Heizwert. Es lohnt sich die Anschaffung eines Holzfeuchtemessgerätes. So können Sie jederzeit Ihr Holz auf den idealen Feuchtewert kontrollieren.
  • Holzlagerung

    Holz vor dem Lagern in ofenfertige Scheite spalten

    Vor Regen und Feuchtigkeit schützen

    1-2 Jahre trocknen lassen – Restfeuchte sollte nicht mehr als 20 % betragen

    Lagerort: möglichst windexponierte, überdachte Fläche mit trockenem Untergrund

    Möglichst als Kreuzstapel aufschichten

    Kleine Mengen für den baldigen Verbrauch bevorraten und z. B. im Aufstellraum der

    Feuerstätte „vorwärmen“.

  • Füllmenge

    Ist die Menge, welche für einen Feuerraum und dem dazugehörigen System abgestimmt ist. Eine zu kleine oder zu große Füllmenge vermindert den Wirkungsgrad und verschlechtert die Abbrandqualität. Scheitholz ist stets locker in den Feuerraum aufzurichten, so dass es rundum ausgasen kann.

    Die angegeben mittlere kW Zahl eines Ofens ist ein guter Richtwert für die Auflagemenge an Holz. 1 Kilogramm Buchenholz setzt ca. 4 kW frei.

  • Anheizen

    Sauberes und gepflegtes Holzfeuer braucht bei der Entzündung drei unterschiedliche Dinge: Sauberes und getrocknetes Holz mit einer Restfeuchtigkeit von weniger als 20 Prozent, Sauerstoff und die richtige Zündenergie.

    Der beste Untergrund für die Entzündung des neuen Feuers ist alte Restasche. Daher empfiehlt es sich, den Brennraum nie komplett zu entleeren. Legen Sie zu Beginn mehrere Holzscheite mit einem Abstand von etwa 2 cm kreuzförmig aufeinander in den Feuerraum. Darauf platzieren Sie nun etwas Kleinholz. Optimal zum entzünden des Feuers ist in Wachs getränkte Holzwolle, die Sie nun entzünden. Wichtig ist, beim Anfeueren dem Feuer die maximale Sauerstoffzufuhr zu bieten. Daher ist es wichtig die entsprechenden Klappen am Ofen maximal zu öffnen. Nach 15 bis 20 Minuten können Sie dann die Luftzufuhr nachregeln und erst wenn das offene Feuer abgebrannt ist, darf die Luftzufuhr komplett gedrosselt werden, um die maximale Wärmeausnutzung aus dem Verbrennungsprozess zu gewährleisten. Ein zu frühes Drosseln der Luftzufuhr erzeugt einen schlechten und unvollständigen Abbrand, gefolgt von verrußten Scheiben und evtl. Ablagerungen (Glanzruß) im Schornstein.

    Bitte vermeiden Sie bei der Entzündung des Feuers die Nutzung von Pappe, Papier oder Grillanzünder.

  • Verbrennungsluft

    1 kg Holz benötigt rechnerisch ca. 4 cbm Verbrennungsluft. 
Gute Holzöfen werden mit einem doppelten Luftüberschuss, also 8 bis 10 m pro kg, Holz betrieben. Die exakte Einstellung der Verbrennungsluft ist maßgeblich für einen hohen Wirkungsgrad und geringe Emissionen verantwortlich. Die Verbrennungsluft muss nach erfolgtem Abbrand ganz geschlossen werden, da sonst die weiter durchströmende Raumluft die Wärme wieder über den Kamin rausträgt.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wetter aktuell

Teilweise bewölkt

0°C

Liesborn

Teilweise bewölkt

Feuchtigkeit: 97%

Wind: 9.66 km/h

Der Ofentest von Kachelofenwelt